Neuseeland antwortet auf Protestschreiben
Wegen der Verhandlungen zur Wiederaufnahme von Lebendexporten in den mittleren Osten haben wir bislang über 1.600 Protestmails and die Regierung von Neuseeland weitergeleitet. Außerdem haben wir von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt persönliche Briefe an die Verantwortlichen geschickt. Auf diese wurde uns nun geantwortet:
Der Präsident des internationalen Komitees der Weltorganisation für Tiergesundheit betont ausdrücklich, dass bislang keine Erlaubnis für die Wiederaufnahme der Lebendexporte erteilt wurde und es auch (noch?) keinen Termin für eine Fortführung gibt.
Aus dem Büro des Premierministers schreibt man uns, dass die Lebendtransporte nur wieder aufgenommen werden sollen, wenn sichergestellt ist, dass »höchste Tierschutzstandards eingehalten werden« und »Neuseeland seinen Ruf als verantwortlicher Exporteur landwirtschaftlicher Produkte beibehält.«
Dass hohe Tierschutzstandards und wochenlange Tiertransporte ein Widerspruch in sich sind, geht aus unseren Briefen und Ihren Protestmails hervor. Immerhin merkt man, dass die Regierung sehr um ihren Ruf besorgt ist. Das zeigt, wie wichtig Ihre Protestmails sind. Sollten Sie noch nicht unterzeichnet haben, so können Sie das hier nachholen.











Lebendtransporte werden nur durchgeführt, wenn “…höchste Tierschutzstandards eingehalten werden…” ! Wer bitte will diese Lebendtransporte auf die angeführten Tierschutzstandards überprüfen?! Was für eine Farce! Damit werden der Profitgier und Tierquälerei wieder Tür und Tor geöffnet. In Europa wird das täglich praktiziert, da die EU diese Transporte mit Subventionen fleißig unterstützt. Daß Neuseeland da “mitspielen” will wundert mich insofern, denn dieses Land hat auf dem Gebiet des Natur- und Tierschutzes einen ziemlich hohen Standard.
Ich schliesse mich dem Kommentar von Herrn becker-Landwehr an,M.Futterschneider
Hohe Tierschutzstandards und wochenlange Tiertransporte sind nicht vereinbar, aus diesem Grunde darf Neuseeland diese Transporte nicht aufnehmen, sonst wird dieses Land unglaubwürdig. Wir wissen alle, wie schwierig, fast unmöglich es ist, solche Transporte zu überprüfen. Es dürfte absolut keine Lebendtransporte mehr geben. Gerade Europa ist hier trauriger Meister, was ich auf das Schärfste verurteile.
es sollte(dürfte)längst KEINE lebendtiertransporte mehr geben
…..wenn es nicht genügend fleisch im eigenen land gibt, eben den fleischgenuss einschränken
einmal pro woche genügt(z.B.am sonntag)
würde sich jeder konsument daran halten bzw nur fleisch aus dem eigenen land kaufen, bzw essen(wenns schon unbedingt fleisch sein muss),
ja dann gäbe es diese furchtbaren transporte längst nicht mehr
eveline krainer
journalistin
Auch ich bin der Meinung, daß es )längst KEINE lebendtiertransporte mehr geben sollte
Man müsste einfach den heimischen Bauern mehr Geld geben und wir hätten gute Fleischqualität. Außerdem denke ich ganz simpel, würde es weniger Angebot an Fleisch geben, würden die Menschen sich vielleicht gesünder ernähren. Der Mensch hat nicht das Recht die Tiere so zu quälen. Leider gibt es in der Türkei, Spanien´auch in F R A N K R E I CH sogar noch Tötungsstationen und null komma null null Tierschutz! Dass alles stimmt einen sehr sehr traurig Claudia Kirchberger