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	<title>Kommentare zu: Ihre Meinung zum Entwurf des neuen Tierschutzgesetzes</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Von: Heike</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-5790</link>
		<dc:creator>Heike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 19:35:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin etwas spät, die aktuelle Diskussion ist wohl hier schon vorbei und der Gesetzesvorschlag wohl schon auf dem Weg...
Muss trotzdem meinen Senf dazu geben.

Sicher ist es noch lange nicht genug, aber ein guter Schritt. Gerade heute habe ich mich mal wieder mit dem Veterinäramt gestritten (Zirkus und Wildtierhaltung). Aber dennen sind wirklich die Hände gebunden, selbst wenn sie was tun wollen.
Deshalb müssen diese Verbesserungen unbedingt in Kraft treten. Besonders die Klarstellung der Würde des Tieres, weil für meine Begriffe das bisher aus keinem Gesetz herauszulesen ist. Viel Viel Erfolg, ich hoffe so sehr mit euch!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin etwas spät, die aktuelle Diskussion ist wohl hier schon vorbei und der Gesetzesvorschlag wohl schon auf dem Weg&#8230;<br />
Muss trotzdem meinen Senf dazu geben.</p>
<p>Sicher ist es noch lange nicht genug, aber ein guter Schritt. Gerade heute habe ich mich mal wieder mit dem Veterinäramt gestritten (Zirkus und Wildtierhaltung). Aber dennen sind wirklich die Hände gebunden, selbst wenn sie was tun wollen.<br />
Deshalb müssen diese Verbesserungen unbedingt in Kraft treten. Besonders die Klarstellung der Würde des Tieres, weil für meine Begriffe das bisher aus keinem Gesetz herauszulesen ist. Viel Viel Erfolg, ich hoffe so sehr mit euch!</p>
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	<item>
		<title>Von: Sonja Hafkemeyer</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-4000</link>
		<dc:creator>Sonja Hafkemeyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 11:11:37 +0000</pubDate>
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		<description>Tierschutz hin oder her. Was nützt das alles wenn niemand da ist wo das auch überwacht.

Wenn wir schon von Gesetzen reden. Wie wäre es mit einer Tierschutzpolizei (wie Florida,USA). Auf jeder Polizeistelle einen verantwortlichen der sich nur für das Recht der einsetzt und auch durchzieht.
Weiter würde ich alle Hobbyzüchter mehr kontrollieren.
In Schulen ein zusätzliches Unterrichtsfach über Tierschutz, Haltung und Pflege.
Die Subventionen der Tiertransporte abschaffen. 
Eine Km-Grenze zum nächsten Schlachthof setzen.
Hormonbehandlungen von Tieren für schnelleres Wachsen und ansetzen von Fett verbieten. Die Fleischesser werden doch wohl warten können bis das Tier natürlich gewachsen sind. 
Und vor allen Dingen brauchen wir jemanden in der Politik der sein Amt auch ernst nimmt und nicht nur seine Zeit absitzt und behauptet er setzt sich für das Recht der Tiere im Bundestag ein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tierschutz hin oder her. Was nützt das alles wenn niemand da ist wo das auch überwacht.</p>
<p>Wenn wir schon von Gesetzen reden. Wie wäre es mit einer Tierschutzpolizei (wie Florida,USA). Auf jeder Polizeistelle einen verantwortlichen der sich nur für das Recht der einsetzt und auch durchzieht.<br />
Weiter würde ich alle Hobbyzüchter mehr kontrollieren.<br />
In Schulen ein zusätzliches Unterrichtsfach über Tierschutz, Haltung und Pflege.<br />
Die Subventionen der Tiertransporte abschaffen.<br />
Eine Km-Grenze zum nächsten Schlachthof setzen.<br />
Hormonbehandlungen von Tieren für schnelleres Wachsen und ansetzen von Fett verbieten. Die Fleischesser werden doch wohl warten können bis das Tier natürlich gewachsen sind.<br />
Und vor allen Dingen brauchen wir jemanden in der Politik der sein Amt auch ernst nimmt und nicht nur seine Zeit absitzt und behauptet er setzt sich für das Recht der Tiere im Bundestag ein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heike Groth</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-1546</link>
		<dc:creator>Heike Groth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 09:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Romana Ellinger
&quot;Vielmehr würde erreicht, wenn das bestehende endlich in vollem Umfang angewendet würde.&quot;

Ganz genau! Was nutzt ein verbessertes Gesetz, wenn es nicht eingehalten werden muss weil keiner kontrolliert? 
Wenn Verstöße und Straftaten weiterhin von den Gerichten als Bagatelle behandelt werden und die Täter für übelste Tiermisshandlungen mit 50 Euro Geldstrafe davonkommen, dann brauchen wir kein neues Gesetz. 
Erstmal müssen die Ordnungsbehörden und Gerichte sich überhaupt mit der Thematik auskennen. 
Versuchen Sie mal bei der Polizei jemanden wegen Tierquälerei oder Aussetzen eines Tieres anzuzeigen - Sie werden Ihr blaues Wunder erleben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Romana Ellinger<br />
&#8220;Vielmehr würde erreicht, wenn das bestehende endlich in vollem Umfang angewendet würde.&#8221;</p>
<p>Ganz genau! Was nutzt ein verbessertes Gesetz, wenn es nicht eingehalten werden muss weil keiner kontrolliert?<br />
Wenn Verstöße und Straftaten weiterhin von den Gerichten als Bagatelle behandelt werden und die Täter für übelste Tiermisshandlungen mit 50 Euro Geldstrafe davonkommen, dann brauchen wir kein neues Gesetz.<br />
Erstmal müssen die Ordnungsbehörden und Gerichte sich überhaupt mit der Thematik auskennen.<br />
Versuchen Sie mal bei der Polizei jemanden wegen Tierquälerei oder Aussetzen eines Tieres anzuzeigen &#8211; Sie werden Ihr blaues Wunder erleben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Romana Ellinger</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-1189</link>
		<dc:creator>Romana Ellinger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>Dennoch, ich glaube auch und immer noch, dass ein neues Gesetz (noch) nicht zielführend wäre. Vielmehr würde erreicht, wenn das bestehende endlich in vollem Umfang angewendet würde. Bestenfalls müssten strengere Strafen eingeführt werden. 

Siehe StVo bei uns in Österreich, per Beschluss wurden die meisten Bußgelder einfach verdoppelt. Wenn man jetzt noch mehr kontrollieren würde, hätte das ganze sogar einen Sinn.

Im Tierschutz würde ich mir das gleiche Vorgehen wünschen. Erst die wirklich schlimmen Zustände beenden und dann an der Verfeinerung arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dennoch, ich glaube auch und immer noch, dass ein neues Gesetz (noch) nicht zielführend wäre. Vielmehr würde erreicht, wenn das bestehende endlich in vollem Umfang angewendet würde. Bestenfalls müssten strengere Strafen eingeführt werden. </p>
<p>Siehe StVo bei uns in Österreich, per Beschluss wurden die meisten Bußgelder einfach verdoppelt. Wenn man jetzt noch mehr kontrollieren würde, hätte das ganze sogar einen Sinn.</p>
<p>Im Tierschutz würde ich mir das gleiche Vorgehen wünschen. Erst die wirklich schlimmen Zustände beenden und dann an der Verfeinerung arbeiten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Mahi Klosterhalfen</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-992</link>
		<dc:creator>Mahi Klosterhalfen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:45:52 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Althaus,

der Gesetzesentwurf basiert auf dem aktuellen Tierschutzgesetz und wirft keinesfalls das bislang Erreichte über Bord.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Althaus,</p>
<p>der Gesetzesentwurf basiert auf dem aktuellen Tierschutzgesetz und wirft keinesfalls das bislang Erreichte über Bord.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andrea Althaus</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-979</link>
		<dc:creator>Andrea Althaus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 12:41:45 +0000</pubDate>
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		<description>Warum ist eine Neuauflage des Tierschutzgesetzes notwendig?
Reicht es nicht, wenn Paragraphen hinzugefügt oder erweitert werden, um eine Verbesserung des bestehenden Gesetzes zu erreichen?
Jahrelang haben Tierrechtler gebraucht, um zu unserem TierSchG die entsprechenden Richtlinien, Kommentare, Verordnungen, etc. zu erkämpfen und durchzusetzen. Und all diese kleinen und großen Erfolge würden durch eine Neuauflage mit einem Schlag vernichtet werden, weil nichts mehr davon entsprechend anwendbar wäre.
Grundsätzlich denke ich, dass eine  Neuauflage alleine nicht das BEWUSSTSEIN der Menschen ändert. Wo meiner Meinung nach auch der Hebel angesetzt werden muss:
-intensive Arbeitskontrolle der Behördenvertreter
-Weiterbildung der Behördenvertreter honorieren
-die Gesetze gegen die Korruption verschärfen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum ist eine Neuauflage des Tierschutzgesetzes notwendig?<br />
Reicht es nicht, wenn Paragraphen hinzugefügt oder erweitert werden, um eine Verbesserung des bestehenden Gesetzes zu erreichen?<br />
Jahrelang haben Tierrechtler gebraucht, um zu unserem TierSchG die entsprechenden Richtlinien, Kommentare, Verordnungen, etc. zu erkämpfen und durchzusetzen. Und all diese kleinen und großen Erfolge würden durch eine Neuauflage mit einem Schlag vernichtet werden, weil nichts mehr davon entsprechend anwendbar wäre.<br />
Grundsätzlich denke ich, dass eine  Neuauflage alleine nicht das BEWUSSTSEIN der Menschen ändert. Wo meiner Meinung nach auch der Hebel angesetzt werden muss:<br />
-intensive Arbeitskontrolle der Behördenvertreter<br />
-Weiterbildung der Behördenvertreter honorieren<br />
-die Gesetze gegen die Korruption verschärfen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fellfreund</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-597</link>
		<dc:creator>Fellfreund</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 06:34:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=4849#comment-597</guid>
		<description>Ich würde mir wünschen, daß die Zustände in Schlachthöfen genauer unter die Lupe genommen werden. Schließlich gibt es beamtete Veterinäre, die so etwas zu überwachen haben. 

Wenn ich mir vorstelle, 
- daß kleine Ferkel mit der Elektrozange gepackt werden, während ihre Brüder und Schwestern das ängstlich aneinandergekauert mitansehen müssen
- Schlachttiere nicht richtig betäubt sind und bei vollem Bewusstsein zum Ausbluten aufgeschnitten werden oder im siedend heißen Brühkessel ertrinken müssen
- Tiere mit gebrochenen Beinen mit Eisenstangen in den Schlachtgang gerieben werden, obwohl sie vor Schmerzen schreien

Mir kommen da die Tränen und dies war auch einer der Gründe, weshalb ich Mitglied im Deutschen Tierschutzbund geworden bin. Ich denke, daß einfach zu viel Fleisch gegessen wird und es allgemein zu billig ist. Wenn man ein tiefgefrorenes Hühnchen für 2 € bekommt, fragt man sich schon, wie wohl das Leben dieses armen Tieres ausgesehen haben muss.

Zur Thematik gehört natürlich auch, daß unnötige Tiertransporte zu vermeiden sind. Transporte &gt; 50 km dürften eigentlich nicht notwendig sein. Europaweit schonmal garnicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde mir wünschen, daß die Zustände in Schlachthöfen genauer unter die Lupe genommen werden. Schließlich gibt es beamtete Veterinäre, die so etwas zu überwachen haben. </p>
<p>Wenn ich mir vorstelle,<br />
- daß kleine Ferkel mit der Elektrozange gepackt werden, während ihre Brüder und Schwestern das ängstlich aneinandergekauert mitansehen müssen<br />
- Schlachttiere nicht richtig betäubt sind und bei vollem Bewusstsein zum Ausbluten aufgeschnitten werden oder im siedend heißen Brühkessel ertrinken müssen<br />
- Tiere mit gebrochenen Beinen mit Eisenstangen in den Schlachtgang gerieben werden, obwohl sie vor Schmerzen schreien</p>
<p>Mir kommen da die Tränen und dies war auch einer der Gründe, weshalb ich Mitglied im Deutschen Tierschutzbund geworden bin. Ich denke, daß einfach zu viel Fleisch gegessen wird und es allgemein zu billig ist. Wenn man ein tiefgefrorenes Hühnchen für 2 € bekommt, fragt man sich schon, wie wohl das Leben dieses armen Tieres ausgesehen haben muss.</p>
<p>Zur Thematik gehört natürlich auch, daß unnötige Tiertransporte zu vermeiden sind. Transporte &gt; 50 km dürften eigentlich nicht notwendig sein. Europaweit schonmal garnicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Romana Ellinger</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-496</link>
		<dc:creator>Romana Ellinger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 09:00:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Ingo und Mitschreiber: 

Ich weiß ihr könnt es alle nicht mehr hören/lesen, dennoch möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben: Ich finde die durchschnittliche Tierhaltung in europäischen Zirkussen auch nicht in Ordnung. Es mag Ausnahmen in beiden Richtungen geben, das zu beurteilen steht mir nicht zu. Was das Gleichsetzen von Dressur mit Kindererziehung betrifft: Es gibt immer noch viel zu viele Paralellen. Trotz Verbot werden immer noch sehr sehr viele Kinder geschlagen. Und die können auch nicht das &quot;Land verlassen&quot; wenn sie keine Lust auf gute Noten haben, damit die Eltern die Zeugnisse herumzeigen, und mit ihren tollen Kindern angeben können. Vielen Kindern wird artgerechtes Verhalten &quot;Herumrennen, raufen, wer-schreit-am-lautesten, generell Lärm, auf hohe Bäume klettern, im Matsch spielen, ... verboten. Rund um Kindergärten, zT sogar gesetzlich ...

Natürlich sind nicht alle Eltern so. Aber auch nicht alle Tierhalter. Wir leben auf einem ehemaligen Bauernhof. Wir halten heute keine klassischen Nutztiere mehr (Obwohl ich zugeben muss, dass meine Katzen immer noch Mäuse und Ratten jagen, obwohl ich sie füttere und keiner sie mehr zum Jagen zwingt, was ihr ursprünglicher Nutzen war), weil ich meinen Mann davon überzeugen konnte, dass es bessere Arten gibt seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, als konventionelle Milchwirtschaft. 

Und das war nicht so einfach, wie es sich anhört. Seine Eltern haben ihm nämlich nie erlaubt einen anderen Beruf zu wählen. Und zieh mal von zu Hause aus, wenn du kein Geld, keine Wohnung, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, keine ahnung wo du eine Krankenversicherung herbekommen sollst, und keinerlei Unterstützung von Nachbarn oder von den auch nicht anders aufgewachsenen Freunden hast.... (Gott sei Dank hat er gegen massiven Widerstand mit 33 ein &quot;Stadtkind&quot; geheiratet) Tut mir Leid - verplappert. 

Was ich eigentlich noch sagen wollte: Mein Sohn bekommt Ärger, wenn er nicht pünktlich um sechs zu Hause ist, meine Katzen nicht. die müssen auch nicht klopfen, und sich ihre Schelte abholen, wenn sie erst im Dunkeln kommen. Die Katzen haben die Wahl, zu einem Leben als Wildtiere zurückzukehren. Hat aber bisher keine gemacht. meinem Kind lasse ich die Wahl nicht, ob er zur Schule gehen will, oder nicht. Ob er lernen will richtig zu buchstabieren oder nicht, was auch nicht wichtiger für seine bloße Existenz ist als der Umgang mit Feuer für Raubkatzen. Vielleicht können beide den Kram mal irgendwann gebrauchen...  

Wenn wir seelisches Leid als ebenso schlimm betrachten, wie körperliches, und das tue ich, dann müssen wir das Leid von gut erzogenen/dressierten Kindern/Tieren gleichsetzen und zwar in beide Richtungen. 

Dafür muss es einerseits strenge Gesetze geben. Hier meine große Anerkennung für den mutigen Entwurf, der diese Diskussion gestartet hat. 
Zudem strengere Strafen sowohl für väterliche Ohrfeigen und Hausarrest bei verpatzten Tests, als auch bei Stockschlägen und Käfighaltung) für Tiere, und
eine konsequente Umsetzung der Richtlinien durch staatliche Behörden. 

Und obwohl ich weiß, dass ich mir damit ein paar verbale Ohrfeigen abholen werde: Schlimm finde ich es weniger, dass private Tierschützer auch mit guten Absichten auf Zirkusgelände nicht fotografieren dürfen. Ich möchte auch nicht, dass jemand meinen Sohn filmt, wenn er weinend von der Schule kommt, und mich dann an den Pranger stellt, weil ich ihn da noch hinschicke. Und das nur, weil ich Angst habe ihn zu verlieren, obwohl ich ihn doch aufgezogen, und ihn reden und mit Messer und Gabel essen (noch so eine unnötige Dressur) gelehrt habe.
Aber so wie es das Jugendamt gibt, gibt es auch das Veterinäramt, die für die kosequente suche und Bestrafung zuständig wären. Aber beide haben viel zu wenige Mitarbeiter, viel zu wenig Geld, und sind beide völlig überlastet. Darum greifen sie auf manchmal - aber leider nicht immer - gut informierte Privatmenschen zurück, die Anzeige erstatten, und so auf bestimmte Missstände hinweisen. Solange die Dinge sind wie sie sind, muss dass wohl so sein, damit überhaupt etwas passiert. Ich habe auch schon in fremden Ställen fotografiert, wenn ich es nicht mehr ausgehalten habe, aber ich finde es trotzdem nicht wirklich richtig.

Würden diese Ämter nicht als Stiefkinder der Nation behandelt, würde das dem Ruf von Eltern, Tierhaltern, Amtspersonen und letztendlich auch Tier- und Kinderschutzvereinen und besorgten Mitbürgern gleichermaßen nutzen. Hier müssten die Bemühungen, die Dinge anzugehen, vermehrt ansetzen. Mich für meinen Teil frustriert nichts mehr als wenn ich sehe dass Menschen Gesetze jahrelang ignorieren können, und am Ende wenn die Kinder groß sind dafür nur bedingte Haftstrafen (d.h. Mach das aber ja nicht noch einmal!) bekommen. 

Ich nehme an, dass man, wenn man tagtäglich im Tierschutz tätig ist, ähnlich fühlt. Ich habe aber keinen sechsten Sinn, und weise ausdrücklich darauf hin, dass ich hier nur vermute, wie andere sich fühlen könnten, oder wie ich mich an ihrer Stelle vielleicht fühlen könnte.

Abschließend: Gesetze sind wichtig, aber die Einhaltung, Durchsetzung und Bestrafung fast noch wichtiger. Ich betone nochmals dass meiner Meinung nach alle verfügbaren Anstrengungen in diese Richtung gehen sollten. In diesem (und keinem anderen) Sinne: Ora et labora, - Beten und arbeiten! Viel mehr bleibt der Basis eh nicht zu tun...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ingo und Mitschreiber: </p>
<p>Ich weiß ihr könnt es alle nicht mehr hören/lesen, dennoch möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben: Ich finde die durchschnittliche Tierhaltung in europäischen Zirkussen auch nicht in Ordnung. Es mag Ausnahmen in beiden Richtungen geben, das zu beurteilen steht mir nicht zu. Was das Gleichsetzen von Dressur mit Kindererziehung betrifft: Es gibt immer noch viel zu viele Paralellen. Trotz Verbot werden immer noch sehr sehr viele Kinder geschlagen. Und die können auch nicht das &#8220;Land verlassen&#8221; wenn sie keine Lust auf gute Noten haben, damit die Eltern die Zeugnisse herumzeigen, und mit ihren tollen Kindern angeben können. Vielen Kindern wird artgerechtes Verhalten &#8220;Herumrennen, raufen, wer-schreit-am-lautesten, generell Lärm, auf hohe Bäume klettern, im Matsch spielen, &#8230; verboten. Rund um Kindergärten, zT sogar gesetzlich &#8230;</p>
<p>Natürlich sind nicht alle Eltern so. Aber auch nicht alle Tierhalter. Wir leben auf einem ehemaligen Bauernhof. Wir halten heute keine klassischen Nutztiere mehr (Obwohl ich zugeben muss, dass meine Katzen immer noch Mäuse und Ratten jagen, obwohl ich sie füttere und keiner sie mehr zum Jagen zwingt, was ihr ursprünglicher Nutzen war), weil ich meinen Mann davon überzeugen konnte, dass es bessere Arten gibt seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, als konventionelle Milchwirtschaft. </p>
<p>Und das war nicht so einfach, wie es sich anhört. Seine Eltern haben ihm nämlich nie erlaubt einen anderen Beruf zu wählen. Und zieh mal von zu Hause aus, wenn du kein Geld, keine Wohnung, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, keine ahnung wo du eine Krankenversicherung herbekommen sollst, und keinerlei Unterstützung von Nachbarn oder von den auch nicht anders aufgewachsenen Freunden hast&#8230;. (Gott sei Dank hat er gegen massiven Widerstand mit 33 ein &#8220;Stadtkind&#8221; geheiratet) Tut mir Leid &#8211; verplappert. </p>
<p>Was ich eigentlich noch sagen wollte: Mein Sohn bekommt Ärger, wenn er nicht pünktlich um sechs zu Hause ist, meine Katzen nicht. die müssen auch nicht klopfen, und sich ihre Schelte abholen, wenn sie erst im Dunkeln kommen. Die Katzen haben die Wahl, zu einem Leben als Wildtiere zurückzukehren. Hat aber bisher keine gemacht. meinem Kind lasse ich die Wahl nicht, ob er zur Schule gehen will, oder nicht. Ob er lernen will richtig zu buchstabieren oder nicht, was auch nicht wichtiger für seine bloße Existenz ist als der Umgang mit Feuer für Raubkatzen. Vielleicht können beide den Kram mal irgendwann gebrauchen&#8230;  </p>
<p>Wenn wir seelisches Leid als ebenso schlimm betrachten, wie körperliches, und das tue ich, dann müssen wir das Leid von gut erzogenen/dressierten Kindern/Tieren gleichsetzen und zwar in beide Richtungen. </p>
<p>Dafür muss es einerseits strenge Gesetze geben. Hier meine große Anerkennung für den mutigen Entwurf, der diese Diskussion gestartet hat.<br />
Zudem strengere Strafen sowohl für väterliche Ohrfeigen und Hausarrest bei verpatzten Tests, als auch bei Stockschlägen und Käfighaltung) für Tiere, und<br />
eine konsequente Umsetzung der Richtlinien durch staatliche Behörden. </p>
<p>Und obwohl ich weiß, dass ich mir damit ein paar verbale Ohrfeigen abholen werde: Schlimm finde ich es weniger, dass private Tierschützer auch mit guten Absichten auf Zirkusgelände nicht fotografieren dürfen. Ich möchte auch nicht, dass jemand meinen Sohn filmt, wenn er weinend von der Schule kommt, und mich dann an den Pranger stellt, weil ich ihn da noch hinschicke. Und das nur, weil ich Angst habe ihn zu verlieren, obwohl ich ihn doch aufgezogen, und ihn reden und mit Messer und Gabel essen (noch so eine unnötige Dressur) gelehrt habe.<br />
Aber so wie es das Jugendamt gibt, gibt es auch das Veterinäramt, die für die kosequente suche und Bestrafung zuständig wären. Aber beide haben viel zu wenige Mitarbeiter, viel zu wenig Geld, und sind beide völlig überlastet. Darum greifen sie auf manchmal &#8211; aber leider nicht immer &#8211; gut informierte Privatmenschen zurück, die Anzeige erstatten, und so auf bestimmte Missstände hinweisen. Solange die Dinge sind wie sie sind, muss dass wohl so sein, damit überhaupt etwas passiert. Ich habe auch schon in fremden Ställen fotografiert, wenn ich es nicht mehr ausgehalten habe, aber ich finde es trotzdem nicht wirklich richtig.</p>
<p>Würden diese Ämter nicht als Stiefkinder der Nation behandelt, würde das dem Ruf von Eltern, Tierhaltern, Amtspersonen und letztendlich auch Tier- und Kinderschutzvereinen und besorgten Mitbürgern gleichermaßen nutzen. Hier müssten die Bemühungen, die Dinge anzugehen, vermehrt ansetzen. Mich für meinen Teil frustriert nichts mehr als wenn ich sehe dass Menschen Gesetze jahrelang ignorieren können, und am Ende wenn die Kinder groß sind dafür nur bedingte Haftstrafen (d.h. Mach das aber ja nicht noch einmal!) bekommen. </p>
<p>Ich nehme an, dass man, wenn man tagtäglich im Tierschutz tätig ist, ähnlich fühlt. Ich habe aber keinen sechsten Sinn, und weise ausdrücklich darauf hin, dass ich hier nur vermute, wie andere sich fühlen könnten, oder wie ich mich an ihrer Stelle vielleicht fühlen könnte.</p>
<p>Abschließend: Gesetze sind wichtig, aber die Einhaltung, Durchsetzung und Bestrafung fast noch wichtiger. Ich betone nochmals dass meiner Meinung nach alle verfügbaren Anstrengungen in diese Richtung gehen sollten. In diesem (und keinem anderen) Sinne: Ora et labora, &#8211; Beten und arbeiten! Viel mehr bleibt der Basis eh nicht zu tun&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin Preckwinkel</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-461</link>
		<dc:creator>Katrin Preckwinkel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 17:10:11 +0000</pubDate>
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		<description>uns ist das gleiche auf unserer homepage passiert. wird hatte eine abstimmung, ob sexueller missbrauch an tieren per gesetz verboten werden soll. nachdem sich diese abstimmung in gewissen kreisen herumgesprochen hatte, wurde das bis dato eindeutige ergebnis manipuliert stündlich manipuliert. leider lässt sich dies bei online-umfragen nicht immer verhindern. wir haben die umfrage dann auch von unserer seite entfernt.
zu dem neuen tierschutzgesetz möchte ich sagen, dass es ein toller anfang ist, endlich mal etwas zu verändern &amp; in der bevölkerung ein neues bewusstsein zu schaffen im umgang mit tieren. ich hoffe, dass es dann zukünftig noch ausgebaut werden kann.
weiter so!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>uns ist das gleiche auf unserer homepage passiert. wird hatte eine abstimmung, ob sexueller missbrauch an tieren per gesetz verboten werden soll. nachdem sich diese abstimmung in gewissen kreisen herumgesprochen hatte, wurde das bis dato eindeutige ergebnis manipuliert stündlich manipuliert. leider lässt sich dies bei online-umfragen nicht immer verhindern. wir haben die umfrage dann auch von unserer seite entfernt.<br />
zu dem neuen tierschutzgesetz möchte ich sagen, dass es ein toller anfang ist, endlich mal etwas zu verändern &amp; in der bevölkerung ein neues bewusstsein zu schaffen im umgang mit tieren. ich hoffe, dass es dann zukünftig noch ausgebaut werden kann.<br />
weiter so!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lämmlein</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/neues-tierschutzgesetz/comment-page-9#comment-456</link>
		<dc:creator>Lämmlein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 10:22:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=4849#comment-456</guid>
		<description>Neulich erzählte mir ein Biobauer, dass der Bauernverband bemüht ist, seine Mitglieder zum CSU-Wählen zu bewegen – also diejenige Partei, die (neben der FDP) am wenigsten tun will für die Verbesserung des Tierschutzes.

Er selber (der Biobauer) wähle die CSU schon lange nicht mehr. 

Viele (oder alle?) Biobauern sind gegen Bauernverband und CSU.

Abgesehen davon gibt es ja in jeder Partei (also auch CSU und FDP) Einzelpersonen, die tierschutzengagiert sind – aber es sind eben nur ganz wenige.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich erzählte mir ein Biobauer, dass der Bauernverband bemüht ist, seine Mitglieder zum CSU-Wählen zu bewegen – also diejenige Partei, die (neben der FDP) am wenigsten tun will für die Verbesserung des Tierschutzes.</p>
<p>Er selber (der Biobauer) wähle die CSU schon lange nicht mehr. </p>
<p>Viele (oder alle?) Biobauern sind gegen Bauernverband und CSU.</p>
<p>Abgesehen davon gibt es ja in jeder Partei (also auch CSU und FDP) Einzelpersonen, die tierschutzengagiert sind – aber es sind eben nur ganz wenige.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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