Neues aus den USA

Veröffentlicht am 2. Okt 2009

us flaggeHier die neusten Tierschutz- und Tierrechtsnachrichten aus den USA.

Das Landwirtschaftsministerium (USDA) hat neue Ernährungsempfehlungen für Vegetarier und Veganer herausgegeben, die für großes Staunen sorgen: Die pflanzliche Ernährung wird – wie sonst üblich – weder verteufelt, noch kritisiert. Stattdessen wird auf (größtenteils) auf hohem Niveau erklärt, wie eine man sich vegetarisch-vegan gesund ernähren kann.

Dazu passend hat die Stadt Baltimore beschlossen, sich der Meat-Free-Monday-Kampagne anzuschließen: In sämtlichen öffentlichen Schulen wird es Montags kein Fleisch mehr zu essen geben. Die Agrarindustrie macht sich mit einer Meldung lächerlich, dass sie negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder befürchtet.

Die New York Times hat ausführlich darüber berichtet, dass die vegane Ernährung sich sehr gut dazu eignet, Diabetes mellitus (beide Typen) zu heilen. Außerdem berichtet die New York Times über die gravierenden Umweltauswirkungen der Milchindustrie.

Dass die vegane Ernährung auch geeignet ist, um Herzkrankheiten zu heilen, ist in Fachkreisen schon lange unbestritten. Neu ist, dass in einer TV-Sendung einem schwer herzkranken Cowboy eine größtenteils vegane Ernährung verschrieben wird, damit er wieder gesund wird. So erreicht die Botschaft ein erfreulich breites Publikum.

Nachdem die größte Tierschutzorganisation der USA (HSUS) aufgedeckt hat, dass trotz eines Verbots halbtote Milchkühe mit Gewalt zur Schlachtbank gedrängt wurden und das Fleisch in Schulkantinen serviert wurde (siehe Video), hat sich das Justizministerium der Klage der HSUS angeschlossen und die Anklage sogar erweitert. Achtung: Das Video zeigt den unglaublich respektlosen und brutalen Umgang mit Tieren.

Peta USA hat jüngst ein noch schlimmeres Undercover-Video zum Thema Milch veröffentlicht.

Der Staat Michigan steht kurz davor, Legebatterien, Abferkelboxen und die Anbindehaltung für Rinder zu verbieten. Der Staat würde sich damit Kalifornien anschließen – mit dem Unterschied, dass der Erfolg in Kalifornien nur mit massiven Einsätzen von Geld und Arbeitskraft errungen werden konnte (mehr dazu hier), während der Erfolg in Michigan wohl sehr schnell erreicht werden wird.

Weniger erfreulich ist hingegen, dass die Kalifornien bei der Umsetzung höherer Umweltstandards die Agrarindustrie trotz ihrer massiven Klimagasemissionen außen vor lassen wird.

Fast alle Nachrichten von oben haben uns über www.vegan.com erreicht. Wir werden für Sie in Zukunft regelmäßig die wichtigsten Nachrichten dieser Seite für Sie zusammenfassen.

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13 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Zu schön, um wahr zu sein. Einen Tag in der Woche fleischfrei, das ist wenig, aber immerhin ein guter Anfang. Es ist gesund, und nicht nur das, es ist auch für unser Gewissen, und für unser moralisches Verhalten den Tieren gegenüber schon längst fällig.
    Legebatterien, Abferkelboxen und Anbindehalterung für Rinder abzuschaffen, ja, das ist doch mal was. Hoffentlich bleiben es nicht nur gute Gedanken und Worte, es müssen nun auch endlich Taten folgen. Wenn Amerika ein gutes Beispiel gibt, hat es eine gewisse Sogwirkung auf andere Länder und Staaten.

  2. Wiedermal ein Clip in dem der blanke Horror und das Vergehen an der Kreatur deutlich wird. Ein Tag an Schulen kein Fleisch zu kredenzen, reicht bei weitem nicht aus, doch es ist ein Anfang. Wenn wir nicht aufhören uns an der Kreatur zu veründigen, dann haben unsere Kinde keine Zukunft.

  3. ich glaube nicht an eine sogwirkung durch usa ich glaube vielemhr an eine sogwirkung das diese menschen die sich an wehrlosen geschöpfen vergehen in der hölle schmoren

  4. Ich wünsche mir eine Sogwirkung wegen des herzkranken Cowboys. “Fleisch und Milch sind ja sooo gesund”, von wegen. Schade nur, dass so viele Ärzte auf der gleichen Schiene fahren.
    Schön wäre: heute der fleischfreie Montag, morgen auch der Dienstag…….

  5. Das hört sich doch gut an! Die USA ist in vielen Dingen Vorreiter, deshalb glaube ich ebenfalls an die Sogwirkung wie von Edith Fischer oben beschrieben! Auch das eine angesehene Tageszeitung wie die NY Times auf das Thema eingeht, das sonst alle meiden, ist sehr erfreulich!
    Ich seh das positiv – es ist ein guter Anfang.

  6. ich kann nicht glauben, wie Menschen mit den Tieren umgehen. Es schockiert immer wieder.

  7. Wohl wieder einige kleine Schritte, aber in die richtige Richtung! In den USA gibt es leider noch sehr viel Tierleid, von dem wir uns hier glücklicherweise schon lange verabschiedet haben. Es ist oft die Unwissenheit der Menschen, die Tierleid zuläßt. Man muß sie einfach immer wieder aufklären, die Menschen, denn vieles geschieht nicht aus Herzlosigkeit, sondern aus Unwissenheit. Also, Tierfreunde, am Ball bleiben, auch wenn es nur in “Trippelschritten” vorwärts geht! Hauptsache, die Richtung stimmt!

  8. Das sind leider wir menschen, die zu so etwas fähig sind, nämlich, hilflose Wesen zu quälen, denn die Tiere würden so etwas nie machen. Wenn man solche Bilder sieht, fehlen einem jegliche Worte, es ist einfach entsetzlich und schockierend…es tut mir richtig in der Seele weh.

  9. nach 7sek war schluß! ich hab das gefühl je länger man sich damit beschäftigt, umso grausamer wird es….

    mir fehlen immernoch die worte!

  10. Schockierend, diese Herzlosigkeit mit den armen Rinder, die diesen groben Folterknechten schutzlos ausgeliefert sind. So können diese grausamen Kerle ihren saditischen Treib befriedigen. Und dies völiig ungestraft, da Tiere ja niemand anzeigen können. Es dürften einfach keine Tierquäler an die Tiere ran. Fleisch von solchen Tieren ist ausserdem noch höchst ungesund. Deshalb besser kein Fleisch mehr essen.

  11. Das, was der Mensch den Tieren antut, kann kein Mensch dieser Welt wieder gutmachen!!!!!!
    Es ist ein großes Vergehen an den Tieren und es bricht mir fast das Herz……..
    Aber der Mensch ist eine Bestie,wie dieses und viele andere Videos beweisen.
    Die Tiere haben ein Recht auf ein lebenswertes Leben und auch ein Recht auf einen würdevollen Tod.
    Können diese Menschen überhaupß nachts ruhig schlafen oder hören sie da auch noch die Schmerzensschreie???
    KÖNNTEN DIE GEQUÄLTEN TIERE TRÄNEN VERGIEßEN, WÜRDE DIE WELT IM TRÄNENMEER VERSINKEN

  12. Ja, die Realität im Umgang mit Tieren schnürt einem mitfühlenden Menschen tagtäglich die Kehle zu.
    Dennoch liegt mir auf dem Herzen, folgendes mal anzumerken:
    Ganz herzlichen Dank, lieber Mahi Klosterhalfen, dass Sie regelmäßig und zuverlässig recherchiert das Wichtigste über die Tierschutzsituation in der Landwirtschaftspolitik gut verständlich Ihren Lesern zusammenfassen! Ich profitiere sehr von Ihrer wertvollen Arbeit, auch unser Verein Tier und Mensch. und ich bin überzeugt, dass Sie einen wesentlichen Anteil daran haben, wenn es im Tierschutz kleine Schritte vorwärts gibt!

    Im übrigen schätze ich auch sehr Ihre Denkanstöße und die Diskussionen, die Sie anregen.
    Herzlichst
    Karin Ulich
    Karin Ulich

  13. Ich glaube, dass Kühe diejenigen Tiere sind die am meisten ausgebeutet und gequält werden. Hörner absängen, Schwanzcoupieren, dann werden sie mit Hormonen vollgespritzt damit sie zu Hochleistungskühen werden. Die Kälber werden ihnen weggenommen was für Kuh und Kalb traumatisierend ist. Die wehrlosen Tiere müssen sich ihr Leben lang die brutale Behandlung von den sadistischen Stallburschen gefallen lassen. Und wenn sie sich dann vor lauter Ausbeutung nicht mehr auf den Beinen halten können, werden sie noch gefoltert. Man sieht genau wie der Kerl auf die Augen zielt obwohl er weiss, dass das Tier dazu zu schwach ist. Am Ende der grobe Transport und grausame Schlachtmethode. Schrecklich!

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