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	<title>Kommentare zu: Nach dem Wiesenhof-Skandal</title>
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	<description>Begeistert für Tiere</description>
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		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-9333</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 13:12:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist so traurig und immer wieder das Gleiche. Die Schwachen - hier das Tier - werden ausgebeutet. Es tut mir persönlich so unwahrscheinlich weh, diese Bilder (Peta/ARD) von der Massen-Tierhaltung Wiesenhof, von der Aufzucht, bis zur Schlachtung, zu sehen. Die Empfindungen bei Menschen in diesen Unternehmen, deren Wahrnehmung, ist wohl gestört, sie sind krank. Und dann die Bosse, die mit den dümmsten Argumenten für ihre Sache eintreten, und man ohnmächtig, wie gelähmt, dasteht und kurzfristig nichts, aber auch nichts machen kann. Ich denke, die Leute sind schon tot, sie haben ihre Seelen, wie bei Dr. Faust, dem Teufel, bzw. dem Geld verkauft. Die &quot;Herren von Leben und Tod&quot;eines Tieres können ja selbst kein Leben schaffen, sie können es nur nehmen (Buddhismus: niemand kann Leben geben nur nehmen, deshalb soll man nicht töten), um damit Profite einzustreichen Und wenn man dann wieder hört, dass unsere Politiker da wieder kräftig mitmischen, des Geldes wegen, dann wird mir eh schlecht. Ich jedenfalls werde nicht aufhören, mich dafür einzusetzen, dass die Massentierhaltung abgeschafft wird, und bin mir ganz sicher- eines Tages ist es soweit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so traurig und immer wieder das Gleiche. Die Schwachen &#8211; hier das Tier &#8211; werden ausgebeutet. Es tut mir persönlich so unwahrscheinlich weh, diese Bilder (Peta/ARD) von der Massen-Tierhaltung Wiesenhof, von der Aufzucht, bis zur Schlachtung, zu sehen. Die Empfindungen bei Menschen in diesen Unternehmen, deren Wahrnehmung, ist wohl gestört, sie sind krank. Und dann die Bosse, die mit den dümmsten Argumenten für ihre Sache eintreten, und man ohnmächtig, wie gelähmt, dasteht und kurzfristig nichts, aber auch nichts machen kann. Ich denke, die Leute sind schon tot, sie haben ihre Seelen, wie bei Dr. Faust, dem Teufel, bzw. dem Geld verkauft. Die &#8220;Herren von Leben und Tod&#8221;eines Tieres können ja selbst kein Leben schaffen, sie können es nur nehmen (Buddhismus: niemand kann Leben geben nur nehmen, deshalb soll man nicht töten), um damit Profite einzustreichen Und wenn man dann wieder hört, dass unsere Politiker da wieder kräftig mitmischen, des Geldes wegen, dann wird mir eh schlecht. Ich jedenfalls werde nicht aufhören, mich dafür einzusetzen, dass die Massentierhaltung abgeschafft wird, und bin mir ganz sicher- eines Tages ist es soweit.</p>
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		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-9334</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 13:12:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist so traurig und immer wieder das Gleiche. Die Schwachen - hier das Tier - werden ausgebeutet. Es tut mir persönlich so unwahrscheinlich weh, diese Bilder (Peta/ARD) von der Massen-Tierhaltung Wiesenhof, von der Aufzucht, bis zur Schlachtung, zu sehen. Die Empfindungen bei Menschen in diesen Unternehmen, deren Wahrnehmung, ist wohl gestört, sie sind krank. Und dann die Bosse, die mit den dümmsten Argumenten für ihre Sache eintreten, und man ohnmächtig, wie gelähmt, dasteht und kurzfristig nichts, aber auch nichts machen kann. Ich denke, die Leute sind schon tot, sie haben ihre Seelen, wie bei Dr. Faust, dem Teufel, bzw. dem Geld verkauft. Die &quot;Herren von Leben und Tod&quot;eines Tieres können ja selbst kein Leben schaffen, sie können es nur nehmen (Buddhismus: niemand kann Leben geben nur nehmen, deshalb soll man nicht töten), um damit Profite einzustreichen Und wenn man dann wieder hört, dass unsere Politiker da wieder kräftig mitmischen, des Geldes wegen, dann wird mir eh schlecht. Ich jedenfalls werde nicht aufhören, mich dafür einzusetzen, dass die Massentierhaltung abgeschafft wird, und bin mir ganz sicher- eines Tages ist es soweit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so traurig und immer wieder das Gleiche. Die Schwachen &#8211; hier das Tier &#8211; werden ausgebeutet. Es tut mir persönlich so unwahrscheinlich weh, diese Bilder (Peta/ARD) von der Massen-Tierhaltung Wiesenhof, von der Aufzucht, bis zur Schlachtung, zu sehen. Die Empfindungen bei Menschen in diesen Unternehmen, deren Wahrnehmung, ist wohl gestört, sie sind krank. Und dann die Bosse, die mit den dümmsten Argumenten für ihre Sache eintreten, und man ohnmächtig, wie gelähmt, dasteht und kurzfristig nichts, aber auch nichts machen kann. Ich denke, die Leute sind schon tot, sie haben ihre Seelen, wie bei Dr. Faust, dem Teufel, bzw. dem Geld verkauft. Die &#8220;Herren von Leben und Tod&#8221;eines Tieres können ja selbst kein Leben schaffen, sie können es nur nehmen (Buddhismus: niemand kann Leben geben nur nehmen, deshalb soll man nicht töten), um damit Profite einzustreichen Und wenn man dann wieder hört, dass unsere Politiker da wieder kräftig mitmischen, des Geldes wegen, dann wird mir eh schlecht. Ich jedenfalls werde nicht aufhören, mich dafür einzusetzen, dass die Massentierhaltung abgeschafft wird, und bin mir ganz sicher- eines Tages ist es soweit.</p>
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		<title>Von: ria</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-2578</link>
		<dc:creator>ria</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:57:32 +0000</pubDate>
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		<description>@ petra : Danke werd ich machen. 
ich würd auch gern mal mit dafür ausgebildeten Leuten sprechen. Quasi Experten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ petra : Danke werd ich machen.<br />
ich würd auch gern mal mit dafür ausgebildeten Leuten sprechen. Quasi Experten.</p>
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		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-2576</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:57:06 +0000</pubDate>
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		<description>Und zu Posting 62 noch ganz kurz:

Ich denke, wir sind uns alle darueber im Klaren, dass ein Umschwung dieser Gesellschaft hin zu einer veganen Lebensweise NICHT von heute auf morgen passieren wird. 
Aber - die, im guenstigsten Falle graduell steigende Anzahl vegan lebender Menschen bis hin zu 100 Prozent, haette eine stetig fallende Nachfrage an Tierprodukten zur Folge, was wiederum die Nachzucht von Tieren ueberfluessig machen wuerde.
Wie schnell dieses Ziel erreicht werden kann, haengt einzig und allein davon ab, wie schnell alle noch nichtvegan lebenden Menschen ihre Widerstaende dagegen aufgeben.

Ich muss jetzt wieder arbeiten...aber bei wirklichem Interesse verfolge die Thematik doch einfach weiter in entsprechenden Tierrechtsforen :-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und zu Posting 62 noch ganz kurz:</p>
<p>Ich denke, wir sind uns alle darueber im Klaren, dass ein Umschwung dieser Gesellschaft hin zu einer veganen Lebensweise NICHT von heute auf morgen passieren wird.<br />
Aber &#8211; die, im guenstigsten Falle graduell steigende Anzahl vegan lebender Menschen bis hin zu 100 Prozent, haette eine stetig fallende Nachfrage an Tierprodukten zur Folge, was wiederum die Nachzucht von Tieren ueberfluessig machen wuerde.<br />
Wie schnell dieses Ziel erreicht werden kann, haengt einzig und allein davon ab, wie schnell alle noch nichtvegan lebenden Menschen ihre Widerstaende dagegen aufgeben.</p>
<p>Ich muss jetzt wieder arbeiten&#8230;aber bei wirklichem Interesse verfolge die Thematik doch einfach weiter in entsprechenden Tierrechtsforen :-).</p>
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	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-2575</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:49:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=7398#comment-2575</guid>
		<description>Okay, hab grad erst Posting 60 gelesen, daher noch eine Anmerkung:

Ich glaube nicht, dass auch ein Tierrechtler fordern wuerde, alle &quot;Haustiere&quot; oder &quot;Nutztiere&quot; jetzt einfach vor die Tuer zu setzen. Aber wichtig in dem Zusammenhang waere m.E. vor allem: 

1. Keine Tiere zu zuechten.
2. Sie nicht wie Ware (z.B. in Zoohandlungen) zu kaufen/verkaufen.
3. Sie nicht zu instrumentalisieren - will heissen, sich nicht, um es banal zu sagen, ein anderes Tier ins Haus zu holen, weil vielleicht gerade kein Mensch da ist...oder man jemand braucht, zum Maeusefangen oder Hof bewachen...oder als &quot;lebende Dekoration&quot;. Das Teilen seines Lebens mit anderen Tieren ist in meinen Augen vertretbar, wenn man sie dadurch aus einer fuer sie wesentlich schlimmeren Lage befreien kann und sonst keine Alternative da ist. (Banales Beispiel: Man uebernimmt einen Hund von jemand, bei dem er halbverhungert im Zwinger verreckt waere, und ermoeglicht ihm ein Leben mit guter Versorgung, Auslauf, Zuwendung, der Moeglichkeit, mit Artgenossen Kontakt zu haben, etc.).
Ausserdem ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass etliche Tiere, die mit Menschen leben, Zuneigung zu diesen entwickeln, sie auch davon profitieren, und es ihnen durchaus gut geht. 
Im strengen tierrechtlichen Sinne, da hattest du mit einem frueheren Posting recht, stellt Haustierhaltung an sich aber ein Problem dar.

Ich selbst koennte mir evtl. noch vorstellen, z.B. einer streunenden Katze, die deutlich macht, dass sie gerne bei mir leben wuerde, ein Dach ueberm Kopf und Zuwendung zu geben, sofern sie die Moeglichkeit haette, sich &quot;artgerecht&quot;, d.h. durch das Erjagen von Beutetieren zu ernaehren... oder, wie es in meinem Bekanntenkreis geschehen ist: Da hat jemand eine aus dem Nest gefallene Meise von Hand grossgezogen und dann freigelassen... der halbzahme Vogel kommt nach seinen taeglichen Ausfluegen freiwillig immer wieder zu der Familie zurueck, um im Kaefig zu schlafen, und am naechsten Morgen fliegt er wieder davon.
Auch wenn man hier anmerken koennte, dass es verkehrt war, sich einzumischen, weil sich die Eltern des Vogels womoeglich selbst um ihn gekuemmert haetten - so ist dieses Beispiel trotzdem ein Unterschied zu jemand, der in die Tierhandlung geht und sich einen Kanarienvogel &quot;zulegt&quot; und allein in einen Kaefig sperrt, &quot;weil die so schoen singen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, hab grad erst Posting 60 gelesen, daher noch eine Anmerkung:</p>
<p>Ich glaube nicht, dass auch ein Tierrechtler fordern wuerde, alle &#8220;Haustiere&#8221; oder &#8220;Nutztiere&#8221; jetzt einfach vor die Tuer zu setzen. Aber wichtig in dem Zusammenhang waere m.E. vor allem: </p>
<p>1. Keine Tiere zu zuechten.<br />
2. Sie nicht wie Ware (z.B. in Zoohandlungen) zu kaufen/verkaufen.<br />
3. Sie nicht zu instrumentalisieren &#8211; will heissen, sich nicht, um es banal zu sagen, ein anderes Tier ins Haus zu holen, weil vielleicht gerade kein Mensch da ist&#8230;oder man jemand braucht, zum Maeusefangen oder Hof bewachen&#8230;oder als &#8220;lebende Dekoration&#8221;. Das Teilen seines Lebens mit anderen Tieren ist in meinen Augen vertretbar, wenn man sie dadurch aus einer fuer sie wesentlich schlimmeren Lage befreien kann und sonst keine Alternative da ist. (Banales Beispiel: Man uebernimmt einen Hund von jemand, bei dem er halbverhungert im Zwinger verreckt waere, und ermoeglicht ihm ein Leben mit guter Versorgung, Auslauf, Zuwendung, der Moeglichkeit, mit Artgenossen Kontakt zu haben, etc.).<br />
Ausserdem ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass etliche Tiere, die mit Menschen leben, Zuneigung zu diesen entwickeln, sie auch davon profitieren, und es ihnen durchaus gut geht.<br />
Im strengen tierrechtlichen Sinne, da hattest du mit einem frueheren Posting recht, stellt Haustierhaltung an sich aber ein Problem dar.</p>
<p>Ich selbst koennte mir evtl. noch vorstellen, z.B. einer streunenden Katze, die deutlich macht, dass sie gerne bei mir leben wuerde, ein Dach ueberm Kopf und Zuwendung zu geben, sofern sie die Moeglichkeit haette, sich &#8220;artgerecht&#8221;, d.h. durch das Erjagen von Beutetieren zu ernaehren&#8230; oder, wie es in meinem Bekanntenkreis geschehen ist: Da hat jemand eine aus dem Nest gefallene Meise von Hand grossgezogen und dann freigelassen&#8230; der halbzahme Vogel kommt nach seinen taeglichen Ausfluegen freiwillig immer wieder zu der Familie zurueck, um im Kaefig zu schlafen, und am naechsten Morgen fliegt er wieder davon.<br />
Auch wenn man hier anmerken koennte, dass es verkehrt war, sich einzumischen, weil sich die Eltern des Vogels womoeglich selbst um ihn gekuemmert haetten &#8211; so ist dieses Beispiel trotzdem ein Unterschied zu jemand, der in die Tierhandlung geht und sich einen Kanarienvogel &#8220;zulegt&#8221; und allein in einen Kaefig sperrt, &#8220;weil die so schoen singen&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ria</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-2574</link>
		<dc:creator>ria</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:25:08 +0000</pubDate>
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		<description>Deshalb domnestizierte Arten zu &quot;befreien&quot; ist wie einen industrialisierten weißen Städter unvorbereitet im Kongo auszusetzen. Vielleicht überlebt er, aber es ist sehr unwahrscheinlich, da er nicht gelernt hat wie er dort überleben soll. Müsste er aber eigentlich, weil die Menscheit ja in Afrika entstanden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb domnestizierte Arten zu &#8220;befreien&#8221; ist wie einen industrialisierten weißen Städter unvorbereitet im Kongo auszusetzen. Vielleicht überlebt er, aber es ist sehr unwahrscheinlich, da er nicht gelernt hat wie er dort überleben soll. Müsste er aber eigentlich, weil die Menscheit ja in Afrika entstanden ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-7#comment-2573</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:19:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, diese Diskussion friedlich ausklingen zu lassen, ist auch mein Anliegen...

Nur - und das sage ich jetzt noch einmal friedlich, und, wie ich hoffe, sachlich genug - vegetarisch alleine reicht eben nicht, schon alleine aus folgenden Gruenden:

1. Fuer die leidenden Tiere ist es kein Unterschied, ob sie eingesperrt und ausgebeutet werden ihres &quot;Fleisches&quot; wegen - oder wegen ihrer Muttermilch, ihren Fortpflanzungsprodukten (Eiern), ihrer Haut, ihrer Haare, ihrer Federn etc.

2. Auch oekologisch macht es keinen so grossen Unterschied. Es wuerden immer noch CO2/Methan-emmitierende Tiere gehalten.

3. Ethisch macht es nur bedingt einen Unterschied, denn auch wenn eventuell ein, zwei Spezies (z.B. Schweine, Fische) dadurch verschont wuerden, oder die Zahl aller ausgebeuteten Tiere reduziert - was natuerlich fuer die betroffenen Individuen ein Segen waere - so litten immer noch unzaehlige andere.

Natuerlich sind, auf den ersten Blick, die Betreiber solcher Massentierhaltungsanlagen die &quot;Boesen&quot; - aber die Ursache dafuer, dass es ueberhaupt soweit kommen konnte, sind trotzdem wir, die Verbraucher.

Diese Verantwortung anzuerkennen, diesen Irrweg wieder zu verlassen, die Folgen der prognostizierten Klimaveraenderungen einzudaemmen, und vor allem unserer tierlichen Mitwelt zu einem selbstbestimmten, durch uns unbehelligten Leben zu verhelfen, ist wohl eine der groessten Herausforderungen unserer Zeit. Ein &quot;Evolutionssprung&quot; kann man IMHO ruhig sagen.

Natuerlich, Ria, (die du mich tatsaechlich nicht um ein Rezept gebeten hast - ich wollte durch diese Metapher meinen Worten etwas Nachdruck verleihen, also nimm&#039;s nicht zu persoenlich) muessen und sollen dafuer keine Woelfe oder Loewen etc. &quot;abgeschafft&quot; werden - sie sind von der Natur dazu gemacht, sich von Beutetieren zu ernaehren. Im Gegensatz zu uns! Angefangen von der Beschaffenheit unserer Gebisse, unserer Magensaeure, der Laenge unseres Darms, der Tatsache, dass wir Haende mit Fingernaegeln haben - keine Klauen mit Krallen - u.v.m. belegen die Tatsache, dass auch der Mensch von Natur aus zum Pflanzenesser bestimmt war und ist.

Und Millionen quicklebendiger VeganerInnen weltweit sind das sichtbare Zeichen :-)) .

Ein gutes Wochenende euch allen,

Petra.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, diese Diskussion friedlich ausklingen zu lassen, ist auch mein Anliegen&#8230;</p>
<p>Nur &#8211; und das sage ich jetzt noch einmal friedlich, und, wie ich hoffe, sachlich genug &#8211; vegetarisch alleine reicht eben nicht, schon alleine aus folgenden Gruenden:</p>
<p>1. Fuer die leidenden Tiere ist es kein Unterschied, ob sie eingesperrt und ausgebeutet werden ihres &#8220;Fleisches&#8221; wegen &#8211; oder wegen ihrer Muttermilch, ihren Fortpflanzungsprodukten (Eiern), ihrer Haut, ihrer Haare, ihrer Federn etc.</p>
<p>2. Auch oekologisch macht es keinen so grossen Unterschied. Es wuerden immer noch CO2/Methan-emmitierende Tiere gehalten.</p>
<p>3. Ethisch macht es nur bedingt einen Unterschied, denn auch wenn eventuell ein, zwei Spezies (z.B. Schweine, Fische) dadurch verschont wuerden, oder die Zahl aller ausgebeuteten Tiere reduziert &#8211; was natuerlich fuer die betroffenen Individuen ein Segen waere &#8211; so litten immer noch unzaehlige andere.</p>
<p>Natuerlich sind, auf den ersten Blick, die Betreiber solcher Massentierhaltungsanlagen die &#8220;Boesen&#8221; &#8211; aber die Ursache dafuer, dass es ueberhaupt soweit kommen konnte, sind trotzdem wir, die Verbraucher.</p>
<p>Diese Verantwortung anzuerkennen, diesen Irrweg wieder zu verlassen, die Folgen der prognostizierten Klimaveraenderungen einzudaemmen, und vor allem unserer tierlichen Mitwelt zu einem selbstbestimmten, durch uns unbehelligten Leben zu verhelfen, ist wohl eine der groessten Herausforderungen unserer Zeit. Ein &#8220;Evolutionssprung&#8221; kann man IMHO ruhig sagen.</p>
<p>Natuerlich, Ria, (die du mich tatsaechlich nicht um ein Rezept gebeten hast &#8211; ich wollte durch diese Metapher meinen Worten etwas Nachdruck verleihen, also nimm&#8217;s nicht zu persoenlich) muessen und sollen dafuer keine Woelfe oder Loewen etc. &#8220;abgeschafft&#8221; werden &#8211; sie sind von der Natur dazu gemacht, sich von Beutetieren zu ernaehren. Im Gegensatz zu uns! Angefangen von der Beschaffenheit unserer Gebisse, unserer Magensaeure, der Laenge unseres Darms, der Tatsache, dass wir Haende mit Fingernaegeln haben &#8211; keine Klauen mit Krallen &#8211; u.v.m. belegen die Tatsache, dass auch der Mensch von Natur aus zum Pflanzenesser bestimmt war und ist.</p>
<p>Und Millionen quicklebendiger VeganerInnen weltweit sind das sichtbare Zeichen :-)) .</p>
<p>Ein gutes Wochenende euch allen,</p>
<p>Petra.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ria</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-6#comment-2572</link>
		<dc:creator>ria</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:16:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: da stimme ich zu. Und es ist immer wichtig Meinungen auszutauschen. Und es ist ethisch erstrebenswert Verständnis und Empathie für seine Umwelt zuentwickeln.
Und massenhafter Konsum ist schädlich völlig korrekt.
Wenn man sich nun für andere Arten einsetzten möchte , in dem Falle für unterschiedliche Nutztierarten,  muss erstmal das Verständnis dafür da sein. Ich kann nicht meine andersartige Denk-und Lebensweise irgendwo reininterpretieren. Und die Forschung der Verhaltensbiologie, der Tierpsychologie ist nochlange nicht soweit, um zu sagen, ja das Haustier/ Nutztier strebt nach Freiheit und Selbstbestimmung. Wobei hier sicherlich der entscheidende Unterschied zwischen Wildtier und domnestizierten Tieren gemacht werden muss. Das Wisent verhält sich anders als das domnestizierte Zuchtvieh. Ich verhalte mich anders als ein Angehöriger eines indigenen Volkes. 
dazu fällt mir ein schöner Spruch von einem alten Inuit ein der meinte: 
&quot;Die Entwicklungshilfe ist wie ein großer liebevoller Eisbär der dich umarmt und dabei ausversehen erdrückt.&quot;

Deshalb was ich hier die ganze Zeit mit meinem Geplänkel vermitteln möchte: 
Ja die Massentierhaltung muss bekämpft werden, aber nicht indem ich mich komplett gegen Tierhaltung ausspreche. 
Ja  Vegetarismus einschließlich Veganismus ist eine mögliche Alternative zur Mischernährung, aber nicht für jeden Menschen und schon garnicht für carnivore Arten. 
Keine Strategie ist absolut. 
Und ich finde regional geschlossene Kreisläufe z.B. sehr sinnvoll. Was eben global nicht mehr machbar ist, da die Gülle die bei Massentierhaltung z.B. in Deutschland entsteht eben nicht nach Brasilien zurückgeflogen wird um dort die entzogenen Nährstoffe wieder dem Boden zurückzuführen. 
Und dann verstehe ich noch nicht ganz wie sich ein Tierrechtler die Befreiung der domnestizierten Arten vorstellt. Weil die meisten unserer &quot;freigelassenen Haustiere&quot; versuchen zum &quot;Stall/zuHause&quot; zurück zukehren, weil sie garnicht wissen wohin mit sich und sie kommen &quot;draußen&quot; bei Zeiten um.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: da stimme ich zu. Und es ist immer wichtig Meinungen auszutauschen. Und es ist ethisch erstrebenswert Verständnis und Empathie für seine Umwelt zuentwickeln.<br />
Und massenhafter Konsum ist schädlich völlig korrekt.<br />
Wenn man sich nun für andere Arten einsetzten möchte , in dem Falle für unterschiedliche Nutztierarten,  muss erstmal das Verständnis dafür da sein. Ich kann nicht meine andersartige Denk-und Lebensweise irgendwo reininterpretieren. Und die Forschung der Verhaltensbiologie, der Tierpsychologie ist nochlange nicht soweit, um zu sagen, ja das Haustier/ Nutztier strebt nach Freiheit und Selbstbestimmung. Wobei hier sicherlich der entscheidende Unterschied zwischen Wildtier und domnestizierten Tieren gemacht werden muss. Das Wisent verhält sich anders als das domnestizierte Zuchtvieh. Ich verhalte mich anders als ein Angehöriger eines indigenen Volkes.<br />
dazu fällt mir ein schöner Spruch von einem alten Inuit ein der meinte:<br />
&#8220;Die Entwicklungshilfe ist wie ein großer liebevoller Eisbär der dich umarmt und dabei ausversehen erdrückt.&#8221;</p>
<p>Deshalb was ich hier die ganze Zeit mit meinem Geplänkel vermitteln möchte:<br />
Ja die Massentierhaltung muss bekämpft werden, aber nicht indem ich mich komplett gegen Tierhaltung ausspreche.<br />
Ja  Vegetarismus einschließlich Veganismus ist eine mögliche Alternative zur Mischernährung, aber nicht für jeden Menschen und schon garnicht für carnivore Arten.<br />
Keine Strategie ist absolut.<br />
Und ich finde regional geschlossene Kreisläufe z.B. sehr sinnvoll. Was eben global nicht mehr machbar ist, da die Gülle die bei Massentierhaltung z.B. in Deutschland entsteht eben nicht nach Brasilien zurückgeflogen wird um dort die entzogenen Nährstoffe wieder dem Boden zurückzuführen.<br />
Und dann verstehe ich noch nicht ganz wie sich ein Tierrechtler die Befreiung der domnestizierten Arten vorstellt. Weil die meisten unserer &#8220;freigelassenen Haustiere&#8221; versuchen zum &#8220;Stall/zuHause&#8221; zurück zukehren, weil sie garnicht wissen wohin mit sich und sie kommen &#8220;draußen&#8221; bei Zeiten um.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas S.</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-6#comment-2571</link>
		<dc:creator>Thomas S.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 22:59:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=7398#comment-2571</guid>
		<description>Dass ich niemandem vorschreiben kann, ob er unnötigerweise Tiere tötet (bzw. töten lässt), ist mir klar. Aber seine Meinung dazu äußern muss erlaubt sein - die Tiere können es nicht, und der Fleischkonsum bringt (bis auf verschwindend wenige Weideland-Ausnahmen) gravierende Probleme für die Menschheit mit sich: CO2-Emissionen, Grundwasserbelastung etc. Das geht uns alle etwas an und da mische ich mich auch ein.

Aber um mal versöhnlichere Töne anzustimmen: Die Frage lautet doch nicht &quot;Weidelandfleisch oder kein Weidelandfleisch?&quot;, sondern &quot;Wie können wir diese elendige Massentierhaltung beenden (oder zumindest schwächen)?&quot; Solange wir dieses Problem nicht gelöst haben, sollten wir uns nicht streiten, sondern uns auf den gemeinsamen Gegner konzentrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich niemandem vorschreiben kann, ob er unnötigerweise Tiere tötet (bzw. töten lässt), ist mir klar. Aber seine Meinung dazu äußern muss erlaubt sein &#8211; die Tiere können es nicht, und der Fleischkonsum bringt (bis auf verschwindend wenige Weideland-Ausnahmen) gravierende Probleme für die Menschheit mit sich: CO2-Emissionen, Grundwasserbelastung etc. Das geht uns alle etwas an und da mische ich mich auch ein.</p>
<p>Aber um mal versöhnlichere Töne anzustimmen: Die Frage lautet doch nicht &#8220;Weidelandfleisch oder kein Weidelandfleisch?&#8221;, sondern &#8220;Wie können wir diese elendige Massentierhaltung beenden (oder zumindest schwächen)?&#8221; Solange wir dieses Problem nicht gelöst haben, sollten wir uns nicht streiten, sondern uns auf den gemeinsamen Gegner konzentrieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ria</title>
		<link>http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/nach-dem-wiesenhof-skandal/comment-page-6#comment-2570</link>
		<dc:creator>ria</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 19:12:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://albert-schweitzer-stiftung.de/?p=7398#comment-2570</guid>
		<description>richtig, deswegen kann jeder für sich wählen, wie er überlebt. sowas nennt man Einnischung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>richtig, deswegen kann jeder für sich wählen, wie er überlebt. sowas nennt man Einnischung.</p>
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