Mensen in Trier, Koblenz und Heidelberg ohne Käfigeier

Veröffentlicht am 5. Nov 2009

logo_kaefigfreiemensaUnsere Initiative »Käfigfreie Mensa« entwickelt sich weiterhin erfolgreich. In dieser Woche haben uns gute Nachrichten aus Trier, Koblenz und Heidelberg erreicht: Die drei Studentenwerke verzichten auf Käfigeier und heben damit die Quote der käfigfreien Mensen deutlich über die 25%-Marke.

Das Studierendenwerk Trier ist für die Hochschulstandorte in Trier und Birkenfeld verantwortlich. Hier werden 21.000 Studierende in drei Mensen und fünf Cafeterien versorgt. Das Studierendenwerk Koblenz ist zuständig für 19.000 Studierende in Koblenz, Höhr-Grenzhausen und Remagen. Es betreibt drei Mensen und drei Cafeterien. Das Heidelberger Studentenwerk ist neben seinem Hauptsitz auch für Heilbronn und Mosbach zuständig. In sechs Mensen und 11 Cafeterien werden über 38.000 Studierenden Speisen und Getränke angeboten.

Damit haben wir unser Jahresziel für die Initiative bereits jetzt übertroffen. Unser Dank gilt allen Studentinnen und Studenten, die um eine Umstellung gebeten haben und vor allen den Verantwortlichen vor Ort.

Die Initiative »Käfigfreie Mensa« lebt vor allem vom Engagement junger Tierschützer- und TierrechtlerInnen. Oft reichen schon einige freundliche E-Mails bzw. Gespräche, um eine Umstellung auf Eier aus alternativen Haltungsformen zu erwirken. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite unserer Initiative sowie auf Facebook, studiVZ und meinVZ.

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2 Kommentare | Zum Kommentarfeld»

  1. Für dort, wo die örtliche Mensa schon auf Freilandhaltung umgestellt hat, kann ein weiterer Schritt gegangen werden:

    “Vegane Mensa”

    Da geht es darum, dass die Mensa dazu gebracht wird mind. ein veganes Gericht pro Tag anzubieten. Wo das nicht geht, kann man vielleicht immerhin erwirken, dass vegane Gerichte gekennzeichnet werden (auch wenn letzteres nicht direkt etwas an den Produktionsmengen tierischer Produkte ändern würde, so doch die Akzeptanz für eine vegane Lebensweise, so dass sich mehr Leute dann dazu entschließen).
    Unter
    http://www.vegane-mensa.de/
    gibt es alle Infos dazu.

    Noch ein interessantes und nachahmenswertes Projekt:
    Vegetarische Stadt Magdeburg (nach dem Beispiel der belgischen Stadt Gent). Ein entsprechender Antrag der Fraktion aus Tierschutzpartei, SPD und Future im dortigen Stadtrat ist zwar leider knapp gescheitert (natürlich wieder einmal an den Stimmen von CDU und FDP), aber die Gastronomie scheint trotzdem mitzuziehen, eben inoffiziell.

  2. …Doch zunächst fehlt selbst dieser erste Schritt in den meisten Verpflegungseinrichtungen und ist daher sehr begrüßenswert und vorbildhaft!
    Großartig auch, dass Gent Schule macht und in Magdeburg immerhin zu einer beachtlichen Diskussion geführt hat, die ihre Kreise zieht…

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