Jagd fatal
Gleich zwei Mal an einem Tag sind in Frankreich Jagdausflüge mit menschlichen Todesfällen geendet: Ein 70-Jähriger schoss seinem 16 Jahre alten Enkel versehentlich in den Bauch; der Junge starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Nachdem der Rentner verhört wurde, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Am selben Tag meinte ein Jäger, auf einen Fasan zu schießen. Tatsächlich traf er aber einen anderen Jäger, der gerade aus dem Gehölz kam und seinen Hund auf dem Arm hatte. Mit einem Schuss tötete der zweite Todesschütze Mann und Hund.
In der vergangenen Jagdsaison starben laut Angaben der dpa in Frankreich 15 Menschen bei 163 Unfällen mit Schussverletzungen.
Dass die Jagd immer wieder nicht nur für Tiere tödlich endet, ist eins von vielen Argumenten gegen die Jagd. Mehr Argumente finden Sie in diesem Video.
(Das Foto steht mit Jagdunfällen nicht in Zusammenhang.)






