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Grotelüschen untragbar

Die »Putenministerin« Astrid Grotelüschen ist für die niedersächsische Landesregierung nicht länger tragbar. Dass die Ministerin vollkommen einseitig Interessen vertritt, wird immer deutlicher.

So wird die Ministerin beispielsweise mit folgenden Worten zitiert: »Ich bin nicht nur die Puten-Queen, sondern auch die Jägersfrau«. Sie verweist dabei auf ihren Ehemann Garlich Grotelüschen, der nicht nur in der Putenzucht tätig, sondern auch seit langem Jäger ist. Sohn Gerrit schießt inzwischen auch auf Tiere.

Zu ihrer Selbstdisqualifizierung hat die Ministerin am Montag in einem peinlichen Auftritt bei Report Mainz weiter beigetragen. Dort leugnete sie, mit Tierquälereien in der Putenmast zu tun zu haben. Allerdings hat Report Mainz nachgewiesen, dass Grotelüschens Ehemann der größte Gesellschafter der Mecklenburgischen Putenerzeugergemeinschaft ist. Zudem ist er an Schlachtbetrieben finanziell beteiligt, an die die Mäster ihre Puten liefern müssen. Die Brüterei Ahlhorn, so heißt der Betrieb von Garlich Grotelüschen, kontrolliert nach eigenen Angaben sogar die Zustände in der Mast.

Den gesamten Beitrag können Sie hier sehen.

Grotelüschen wurde vom damaligen Ministerpräsidenten und jetzigem Bundespräsidenten Christian Wulff ins Amt berufen. Schon Wulff musste sich von uns den Vorwurf der Tierquälerei und der Hörigkeit gegenüber der Agrarindustrie gefallen lassen. Seine Bemühungen, dagegen gerichtlich vorzugehen, scheiterten, weil das Gericht unserer Argumentation folgte, dass Wulff – wie von der Agrarindustrie gewünscht – millionenfaches Tierleid unterstützte.

Nachtrag: Astrid Grotelüschen ist zurückgetreten.

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