Gent führt wöchentlichen Vegetariertag ein
Die belgische Stadt Gent hat den Donnerstag zum »Veggietag« ernannt.
Konkret heißt das, dass das Tagesmenü Donnerstags in allen öffentlichen Schulen Gents ein vegetarisches sein wird. Außerdem erhalten alle 5.000 Mitarbeiter der Stadt einen vegetarischen Stadtplan, eine kostenlose vegetarische Kochbroschüre wird an alle 1.500 Restaurants verschickt, Kochkurse werden für Privatpersonen und für professionelle Köche angeboten und die von der Stadt betriebenen Restaurants haben ihr vegetarisches Angebot bereits vergrößert.
Aus zwei Gründen hat sich Gent dazu entschieden, den Donnerstag zum Veggietag zu machen: Es geht der Stadt darum, die Umwelt zu schonen und die Gesundheit ihrer Bürger zu fördern.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert der Stadt zu ihrer Vorreiterrolle. Andere belgische Städte haben schon ihr Interesse bekundet, dem Beispiel Gents zu folgen.











Was für eine positive Nachricht!
In Deutschland muss man ja schon am Welt-Vegetarier-Tag oder Welt-Vegan-Tag nach vegetarischen Angeboten in der Mensa oder der Kantine suchen.
Einen festen Tag im wöchentlichen Ablauf einer fleischfreien Ernährung zu widmen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur so kann das Bewusstsein für diese “alternative” Ernährungsform geschaffen werden und der allgemeinen Bevölkerung klar gemacht, wie lecker und abwechslungsreich eine fleischfreie Lebensweise sein kann, ohne das Gefühl von Entbehrung und geschmacklicher Eintönigkeit zu haben.
Ein großes Lob nach Gent!
Ja, ein Schritt in die richtige Richtung. Aber Ehtik und Tierrechte als Gründe anzugeben, kann man von der Stadt leider noch lange nicht erwarten.
Toll, es bewegt sich was!
Wir (Vegetarier) werden immer mehr.
Auch beim öffentlichem Rauchverbot war Deutschland Schlußlicht, weil hier finanzielle Interessen anscheinend noch einen höheren Stellenwert haben als Gesundheit und Menschlichkeit.
Gut dass es solche Institutionen wie die albert-schweitzer-stiftung gibt. Dadurch können positive Lawinen in der Bevölkerung ausglöst werden, wozu unsere heutigen Politiker offensichtlich nicht in der Lage sind.
Ich werde mit dem Zug von Hamburg nach Gent fahren, um dort vegetarisch zu speisen und den Leuten zu erzählen, dass ich extra deswegen hingekommen bin.
Mancher Genter soll gesagt habe, Fleisch sei doch Privatsache. Machen wir also eine Abstimmung, die auch die unmündigen Tiere berücksichtigt: Billionen Fische, Vögel und Säugetiere gegen ein paar Millarden Menschen. Klar, wessen Interessen hier stärker wiegen!
die spinnen doch alle!!!
wenn ich fleisch essen will esse ich auch fleisch!