Genehmigung für Schlachthof-Ausbau rechtswidrig
In der Stadt Weißenfels will das Schlachtunternehmen Tönnies seine bereits vorhandenen Schlacht- und Zerlegekapazitäten massiv ausbauen. Ziel ist es, täglich 20.000 Schweine (also über 7 Millionen pro Jahr) zu schlachten.
Seit Jahren kämpfen Umwelt- und Tierschützer wie die Bürgerinitiative Pro Weißenfels gegen das Vorhaben. Solche Kämpfe können oft aussichtslos erscheinen, da den Initiativen in der Regel nicht nur die Initiatoren dieser Vorhaben, sondern auch die Verwaltung entgegen steht. So erteilte dann auch die Stadt Weißenfels eine Baugenehmigung.
Doch die Initiative zog vor Gericht – und gewann: Das Verwaltungsgericht Halle beurteilte die Genehmigung jetzt als rechtswidrig. Damit ist der Kampf der Bürgerinitiative zwar noch nicht gewonnen, denn es könnte theoretisch noch auf anderem Wege eine Genehmigung erteilt werden, aber es handelt sich um einen wichtigen Etappensieg, zu dem wir der Initiative herzlich gratulieren!
Mehr über das Bauvorhaben, die damit verbundenen Auswirkungen und das Engagement der Bürgerinitiative erfahren Sie auf der Webseite der BI Pro Weißenfels. Sollte die Agrarindustrie in Ihrer Umgebung wachsen wollen, finden Sie im Forum des Netzwerkes Bauernhöfe statt Agrarfabriken, dem auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt angehört, Hilfe.






