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Angriffe gegen die Albert Schweitzer Stiftung

Veröffentlicht am 28. Feb 2010

Lange Zeit hatten Agrarindustrielle nur Spott und Hohn für Tierschutzorganisationen übrig, hatten sie doch von diesen nichts zu befürchten. Dank intensiver politischer Lobbyarbeit konnten und können die Vertreter der tierquälerischen Massentierhaltung bei Gesetzen und Verordnungen entscheidend mitreden. Dank eines oft katastrophalen Vollzugs mussten und müssen sie sich auch kaum Sorgen machen, wenn sie die Tierschutzgesetze brechen.

Doch die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung lernt dazu. Sie schließt sich zusammen, verhandelt geschickter und macht immer weitere gravierende Schwachstellen der Massentierhaltung, wie Klimabelastung und Lebensmittelverschwendung öffentlich. Das Quasi-Ende der Käfighaltung für Legehennen, das absehbare Ende der betäubungslosen Ferkelkastration und der Veggiday in Bremen sind einige der ersten Erfolge, die daraus resultieren.

Die Vertreter der tierquälerischen Massentierhaltung finden sich zunehmend in der Defensive – eine ungewohnte Position, die sie neue Maßnahmen ergreifen lässt: Hochdotierte Rechtsanwälte und PR-Agenturen werden angeheuert, um den Ruf der »konventionellen« Tierhaltung zu retten und unliebsamen Organisationen die Arbeit zu erschweren. Außerdem werden Tierschützer mit einstweiligen Verfügungen überzogen, und es wird jede Gelegenheit genutzt, Aktive zu verklagen. Zeitungredaktionen werden zusätzlich rufschädigende Texte zugespielt. Werden diese veröffentlicht, so werden allen Entscheidern in Wirtschaft und Politik Kopien übermittelt, um zu erreichen, dass zukünftig den diffamierten Organisationen jegliche Zusammenarbeit verweigert wird.

Da die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt den Prozess hin zu einem effektiveren Tierschutz maßgeblich mitgestaltet, werden auch wir immer häufiger attackiert. Weil unsere Arbeit aber praktisch keine Angriffsfläche bietet, kommt folgende Strategie zur Anwendung: Die Organisation Peta wird diffamiert, indem man ihr vorwirft, Undercover-Material zu fälschen sowie »radikal«, »extrem« und »fundamentalistisch« zu sein. Es wird dann behauptet, die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt arbeite eng mit Peta zusammen, damit ein Teil des geworfenen Schmutzes an uns hängen bleibt. Ein noch vergleichsweise lächerliches Beispiel dafür finden Sie unten.

Neben Peta zählen wir zehn weitere deutsche und vierzig internationale Organisationen zu unseren Partnern. Trotz aller Angriffe werden wir unseren Partnerschaftsring weiter vergrößern und zunehmend Verbesserungen für die Tiere erkämpfen.

Die Agrarindustrie will mit ihren Schmutzkampagnen erreichen, dass wir in Zukunft nicht mehr so viel wie bisher bewegen. Damit diese Strategie nach hinten losgeht, bitten wir Sie um Ihre Hilfe: Setzen Sie ein Zeichen gegen die Attacken, indem Sie FörderIn bei uns werden. Helfen Sie so, die bisherigen Erfolge auszubauen, und zeigen Sie den Tierausbeutern, dass sie mit ihren Angriffen genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie wollen: Eine starke Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

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