Albert Schweitzer Stiftung tritt ECFA bei

Veröffentlicht am 2. Apr 2009

Albert Schweitzer Stiftung tritt ECFA bei. Foto: Blue-Fox - fotolia.comSeit heute sind wir Mitglied der European Coalition for Farm Animals (ECFA).

Da immer mehr tierschutzrelevante Entscheidungen in Brüssel gefällt werden, ist es wichtig, dass sich Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen in ganz Europa koordinieren, abstimmen und gemeinsame Kampagnen ins Leben rufen.

Zu diesem Zweck hat unsere Partnerorganisation Compassion in World Farming im Jahr 1993 die ECFA gegründet. Wir sind die 39. Organisation, die sich dem Bündnis anschließt.

Einige der Erfolge, an denen auch maßgeblich die ECFA beteiligt war, beinhalten:

  • Das Abkommen von Amsterdam (1997), in dem Tiere auf politischer Ebene zum ersten Mal als empfindsame Wesen anerkannt wurden. Dies war die notwendige Grundlage für viele Gesetzesreformen
  • Das europaweite Verbot der Anbindehaltung von Kälbern zur Kalbfleischproduktion (1997)
  • Das europaweite Verbot der herkömmlichen Legebatterien ab 2012 (im Jahr 1999 beschlossen)
  • Das europaweite Verbot von Abferkelanlagen (ab 2013), des Kupierens von Schwänzen bei Schweinen und der Pflicht, Schweinen Beschäftigungsmaterial zur Verfügung zu stellen (seit 2001).

Bei manchen der Verboten handelt es sich leider nur um grundsätzliche Verbote, was im Juristendeutsch heißt, dass Ausnahmen erlaubt sind, welche dann oft zur Regel gemacht werden. Trotzdem handelt es sich auch bei den grundsätzlichen Verboten um wichtige Schritte, die als Sprungbrett für weitere Erfolge dienen werden.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam viele weitere Fortschritte zu erkämpfen und ganz besonders darüber, dass die ECFA-Mitglieder unsere Expertise, Erfahrung und Motivation als entscheidende Gründe dafür ansehen, uns in das Bündnis aufzunehmen.


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