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Ady Gil gerammt

Veröffentlicht am 6. Jan 2010

Das 2 Millionen US-Dollar teure Schnellboot »Ady Gil« der Walschutzorganisation Sea Shepherd wurde in der Antarktis von einem japanischen Walfangschiff gerammt:

Während Japans Fischerei-Agentur behauptet, die Tierschützer seien für die Kollision verantwortlich, wird aus diesem Winkel deutlich, dass die Walfänger plötzlich auf das Schnellboot der Walschützer zudrehen:

Die Besatzung des Schnellbootes ist je nach Medienberichten komplett oder weitestgehend unverletzt geblieben, und konnte von zwei anderen Schiffen der Sea Shepherd aufgenommen werden. Die »Ady Gil« wird wahrscheinlich sinken. Paul Watson, Gründer der Sea Sheperd und Kapitän ihres Flaggschiffs versteht die Aktion der Japaner als Kriegserklärung und zeigt sich kämpferisch: Man habe keine Absicht, sich zurückzuziehen.

Kurze Hintergrundinformation: Die Sea Shepherd stört die unter dem Deckmantel der Wissenschaft laufenden Walfangaktivitäten Japans und scheut dabei nicht vor konfrontativen Methoden zurück. So gehören z.B. Farb- und Stinkbomben zum Arsenal der Organisation des Greenpeace-Mitbegründers Paul Watson.